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Neujahrsempfang 2018


Stadtarchivar Dr. Johannes Lang vertritt Festredner Manfred Weber im Alten Königlichen Kurhaus


Der gemeinsam von der Gebirgsjägerbrigade 23 und der Stadt Bad Reichenhall veranstaltete Neujahrsempfang ist eine feste Tradition im gesellschaftlichen Leben Bad Reichenhalls. Gemeinsam begrüßten Brigadekommandeur Jared Sembritzki und Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner die zahlreich erschienenen Gäste im feierlichen Rahmen des Alten Königlichen Kurhauses. Der für dieses Jahr vorgesehene Festredner, der Europaabgeordnete Manfred Weber, musste leider aufgrund der derzeit stattfindenden Sondierungsgespräche in Berlin kurzfristig absagen. Als "Reichenhaller Geheimwaffe", wie es Oberbürgermeister Dr. Lackner formulierte, sprang kurzerhand Stadtarchivar und Stadtheimatpfleger Dr. Johannes Lang ein und machte wie von Dr. Lackner zuvor angekündigt seinen Vortrag zum Glanzpunkt des Abends. Den festlichen musikalischen Rahmen lieferten die „Kulturbotschafter der Stadt und des Landkreises", die Bad Reichenhaller Philharmoniker.


Oberbürgermeister Dr. Lackner gab in seiner Neujahrsansprache einen kurzen Überblick über einige Projekte und Aspekte aus Bad Reichenhall, sowohl aus dem letzten, als auch aus dem kommenden Jahr. Als „besondere Herzensangelegenheit" bezeichnete er es, zunächst alle Soldatinnen und Soldaten nochmals besonders willkommen zu heißen, nachdem sich gerade im letzten Jahr wieder viele der heimischen Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz befanden und am Nachmittag im Königlichen Kurgarten der feierliche Rückkehrerappell stattfand. „Wir wissen, dass die Zeit eines Auslandseinsatzes nicht gerade einfach ist, auch für die betroffenen Familien in der Heimat. Deswegen sage ich umso deutlicher: Wir sind stolz auf unsere Soldatinnen und Soldaten. Schön, dass Ihr wieder zu Hause seid!", so das Stadtoberhaupt.


Im Folgenden blickte Lackner auf die Projekte des vergangenen Jahres, darunter der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen - unter anderem wurde im Herbst der erste sogenannte Naturkindergarten in kommunaler Trägerschaft in der Region eröffnet - oder der Neubau des Feuerwehrhauses in Karlstein, der bis Mitte des Jahres fertiggestellt wird. Bereits im Frühsommer 2018 sei mit der Fertigstellung der Klinik für Berufskrankheiten zu rechnen, wie Lackner bekanntgab.
Darüber hinaus werde im Laufe des ersten Halbjahres 2018 der Spatenstich für einen völlig neuen, zusätzlichen Kindergarten vorgenommen, in dem bis zu 100 Kinder betreut werden können. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2019 geplant.


Die erfreulichen Entwicklungen in Bad Reichenhall machte er aber nicht nur an den Investitionen fest, sondern auch an der selbstbewussten und eigenständigen Neuausrichtung der Marke „Alpenstadt Bad Reichenhall" und hieß in diesem Zusammenhang die neue Geschäftsführerin für Bad Reichenhall Dr. Brigitte Schlögl herzlich willkommen.


Als Ausblick verwies Lackner auf das Doppeljubiläum von Bad Reichenhaller Philharmoniker und Königlichem Kurgarten, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Seine abschließenden Neujahrswünsche richtete der Oberbürgermeister heuer insbesondere an alle, die für die Stadt Bad Reichenhall haupt- und ehrenamtlich arbeiten sowie an alle, die mit der Stadt Bad Reichenhall zusammenarbeiten, und bedankte sich herzlich für das gute Miteinander, bevor er das Wort an den Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, General Jared Sembritzki, übergab, der auf die positiven Ereignisse, aber auch auf die negativen Vorfälle und Schlagzeilen des vergangenen Jahres einging.


Im Anschluss folgte die Festrede von Dr. Johannes Lang, der seinen Vortrag unter den europäischen Gedanken stellte, ähnlich wie es vermutlich auch Manfred Weber getan hätte. In seinem historischen Streifzug gelang es ihm, sowohl auf die Reichenhaller Geschichte einzugehen, als auch an internationale Entwicklungen vor rund 100 Jahren zu erinnern.

 


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Bad Reichenhaller Präsente und einen Blumenstrauß gab es für Festredner Dr. Johannes Lang und seine Frau Claudia als Dankeschön von Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner (links) und Brigadekommandeur Jared Sembritzki (rechts).